Heute morgen habe ich, als ich aus dem Fenster schaute, Japans Nationalzeichen gesehen. Nicht einfach eine über dem Meer aufgehende Sonne, sondern eine richtig rote Sonne. Fotografieren hat leider nicht geklappt. Auch war sie ganz schnell hinter einer dicken Wolke verschwunden.
Auch heute ging es fast ausschließlich an der Hauptstraße entlang. Nach nur einem Kilometer dann eine schöne Felsformation am Meeresstrand. Das Hochzeitspaar.

Dann ging es wieder viele Kilometer einfach nur stumpfsinnig weiter bis kurz vor dem Kap Muroto eine große weiße Statue stand. Kükai (also der, der den Buddhismus nach Shikoku brachte) in jungen Jahren). Bestimmt 20 Meter hoch! Eigentlich wollte ich daran vorbei gehen, aber dann sah ich da noch einen goldfarbenen Buddha rumliegen. Das hat mich dann doch interessiert. Der „Stempeltempel“ musste noch ein wenig warten





Da oben war ich ganz alleine. Nicht nur die beiden Figuren, auch der Blick auf das Meer waren beeindruckend.
Kurz danach kam ich wieder an einem Jizo-Figuren-Park vorbei. Diese Figuren mit ihren roten Mützen und Lätzchen sind immer wieder beeindruckend. Weshalb diese Dinge? Nun, rot ist die Farbe des Schutzes. Es sollen also die Figuren sich, als auch die, die sie darstellen, geschützt werden.

Unmittelbar danach ging es rauf zum Tempel. Gleich mal wieder 300 Meter schön steil den Berg hinauf.

Das war wieder ein sehr schöner! Und er hatte auch noch eine Besonderheit zu bieten. Hier lag ein richtig großer Stein. Das ist ja aber nun noch nichts besonderes. Wenn man nun aber mit einem kleinen Stein auf ihn schlug, klang es so, als würde man auf Metall schlagen.
Dann wieder den Berg runter ans Meer und weiter der Straße folgen. Es geht vorbei an Fischereibetrieben, Tsunamischutztürmen und seltsamen umgestürzten Häusern hin zum nächsten Tempel.

Und weiter geht’s die Straße entlang. Irgendwann habe ich dann aber den Abzweig verpasst und bin etwa 2 Kilometer zu weit gelaufen. Also wieder zurück und den Rucksack erst mal im Minshuku abgestellt. Ich wollte noch den Tempel 26 „abarbeiten“. Auch dazu muss man natürlich erst mal wieder den Berg hinauf. Da ist schon so ein bisschen Marscherleichterung ganz hilfreich., zumal ich ja wieder zur Unterkunft zurück wollte.

Hier war es wieder sehr schön und ruhig und damit auch erholsam.