Kumakogen

Und wieder ist ein Tag geschafft. Nachdem ich nun schon zwei Drittel der Wegstrecke hinter mich gebracht habe, habe ich nun heute endlich auch die Hälfte der zu besuchenden Tempel erfüllt.

Heute Morgen war es wieder ganz schön frisch, aber strahlend blauer Himmel!

Da macht das Wandern Freude! Es gab einige schöne blühende Kirschbäume, die aber leider fast alle im Schatten standen. Vielleicht auch gut so? Sonst hätte ich wahrscheinlich unzählige Fotos gemacht.

Die Straße, auf der ich heute entlang marschierte, war ziemlich klein und eng und sehr wenig befahren. Ich glaube, es waren nicht einmal 10 Autos, die an mir vorbeigefahren sind.

Es ging fast nur durch Wald. Vom Regen der letzten Tage waren die Bäche gut gefüllt und so war auch mancher kleiner Wasserfall zu sehen.

Da es heute stetig bergauf ging, spürte man die kühlen Temperaturen gar nicht so sehr, obwohl man fast nur im Schatten lief. Nur beim Pause machen spürte man es dann. Also nur kurze Pause und dann raus aus dem Wald und schon am Stadtrand von Kumakogen. Auf einigen die Stadt umgebenden Berge sah es weiß aus. Die sind auch fast 2000 Meter hoch. Höchsttemperatur in der Stadt heute 11 Grad mit ganz schön frischem Wind.

Da ich wieder zeitig war, habe ich den Umweg über den Tempel 44 genommen.

Der Anmarsch dorthin ging durch einen mystischen Wald.

Schon das gewaltige Eingangstor so mitten im Wald ließ Großartiges erahnen. Dem war aber leider nicht so. Alles klein und gediegen. Nur ein paar nette Statuen standen rum.

Dafür hatten aber zwei Busse den Weg dorthin gefunden. Klar, was da los war?! Aber ich hatte ja Zeit. Also wartete ich bis sie wieder weg waren. Dann konnte ich in Ruhe rumspazieren, meine DataSIM-Karte austauschen und mich auf einer Bank in der Sonne ausruhen.

Dann ging’s weiter hinunter in die Stadt.

Hier wird wahrscheinlich das Kirschblütenfest vorbereitet, oder vielleicht war es gerade? Überall künstliche Blütensträuße und überall auch wieder Puppen. Kitschiger geht’s bestimmt nicht!

Dann Unterkunft gesucht, gefunden und naja. Keine Verpflegung, kein WiFi. Aber zwei Übernachtungen, da ich morgen zum Tempel 45 und auch wieder zurück will. Gut, dass die Supermärkte gleich dicht dabei sind.

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