Paramonas – Benitses

Heute Morgen war es bewölkt und auch etwas kühler als die letzten Tage. Wobei, 24 Grad sind nicht wirklich kühl! Der Wetterbericht meldete für 12 Uhr leichten Regen. Gut, dass ich mein Frühstück schon auf halb 8 Uhr bestellt hatte und auch bekam. Somit konnte ich dann auch schon beizeiten los.

Es ging gleich bergauf und der Blick zurück zeigte, dass die Regenwolken im Anzug waren.

Wenn man erst einmal oben war, ließ es sich dann gut und schnell laufen. Und wenn man einmal in einem solchen Flow ist, kann man auch wieder mal fehllaufen. So passiert!

Und dann kam der Regen. Nicht, wie vorausgesagt um 12, sondern schon um 10 Uhr!

Es war kein schlimmer Regenguss, aber auch von doch recht starkem Nieselregen kann man ganz schön nass werden!

Gut, wenn da ein Fußballfeld auftaucht!

Okay, das Feld, war es nicht, was mir die Freude bereitete. Es war die überdachte Tribüne. Hier saß ich dann eine halbe Stunde rum, bemerkte, dass ich mal wieder eine Sonnenbrille eingebüßt hatte, und wartete, dass der Regen nachließ.

In dem Moment, in dem ich in Strongyli einlief, ging der Regen wieder los. Und wäre da nicht ein Kafenion gewesen, ich wäre nass bis auf die Knochen geworden.

Dass, was die Herren da vor sich stehen hatten, interessierte mich schon mächtig. Also bestellte auch ich diese Form von Eiskaffee und dazu ein gehöriges Stück Bakhlava. Der Hiker braucht Kalorien! Aber das Stück war ganz schön mächtig, vor allem, was den Zucker angeht!

Dann war der Regen vorbei und ich konnte wieder starten.

Nun ging es fast nur noch bergauf. Bis auf 390 Meter! Gestartet war ich bei 10! Egal, das Hemd war sowieso nass! Ist doch egal, ob vom Regen oder vom Schweiß!

Zwischendurch sah ich auch mal eine seltsame Wegmarkierung. Eindeutig! Nicht wahr? Gelbe Farbe am Stuhl. Da geht’s lang! Hoffentlich verrückt keiner das Mobiliar!

Dadurch, dass es gewaltig bergauf ging, ergaben sich auch immer wieder schöne Ausblicke.

Dann endlich in Dhafnata hatte ich den höchsten Punkt erreicht. Auch hier erwischte mich nochmals ein leichter Schauer, so dass es mir nicht schwer fiel, kurz einzukehren.

Ich war der einzige Gast. Kein Wunder bei dem Wetter und der Lage. Die Leute liegen lieber am Strand oder an ihren Pools.

Selbst das Radler musste/konnte man selbst mixen.

Dann kam die Sonne raus und es wurde noch ganz schön dampfig. Da es nur noch 5 Kilometer bergein gehen sollte, war ich frohen Mutes. Aber die Wegführung hatte es wieder in sich.

So sah er aus. Steil, glatt durch den Regen und lose Steine. Echt gefährlich! Gut, dass ich meine Wanderstöcke im Einsatz hatte. Dennoch konnten auch diese nicht verhindern, dass ich mich zweimal hinsetzen musste.

Dann an einem schönen kleinen Kirchlein vorbei (natürlich zu) und auf die Straße, die hinunter in den Ort führt.

Da musste ich noch hin und kam auch gegen 15 Uhr an., Quartier bezogen und geduscht!

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