Heute konnte der Tag schon früh anfangen. Punkt 7 Uhr gab es schon Frühstück im Hotel. Sogar ein ganz gutes. Nur der Kaffee – obwohl oder vielleicht weil aus dem Automaten – konnte mit dem vom Bäcker nicht mithalten.
Egal, die Sonne lacht, es ist noch frisch, also Gas gegeben und los!
Nach der ersten Stunde, erste Trinkpause.

Die Umgebung ist wie aus einem Film. Gleich neben der Kirche ein Wirtshaus. Wo gibt’s das noch? Allerdings hatte ich den Eindruck, beide Gebäude hatten schon bessere Zeiten gesehen.
Dass es auch heute wieder fleißig rauf und runter ging, versteht sich von selbst!
Heute kam ich beim Pantokrator-Kloster vorbei. Ich war sogar zur Öffnungszeit da, wenn ich nicht an einem Montag vor dem Tor gestanden hätte! Dabei ist das doch gar kein Museum!





Leider ließ sich die Schwester nicht erweichen, einen armen Hiker Einlass zu gewähren. Also wieder nix mit Kultur und einfach weiter!
Habe ich schon gesagt, dass es am Wegesrand jede Menge Früchte gibt? Wein, Granatäpfel, Passionsfrüchte, Kumquat und natürlich auch Feigen.


Aber wisst ihr, wie barbarisch die stinken, wenn sie schon ein paar Tage auf der Erde liegen und vor sich hin fermentieren?!
Nichts wie weiter! Hier scheint man auch ein wenig gefährlich zu leben.

Ich hoffe mal nicht, dass hier auf Hiker gezielt wird. Wobei, in den Morgenstunden hört man schon öfters mal die Büchse krachen!
Mittag gab es heute ein bisschen später. Dafür aber in einem wunderschönen Ort. Einziger Nachteil, hier kommen keine zwei Autos aneinander vorbei.




Dann in gewohnter Manier weiter, bis nach Spartylas. Somit hatte ich dann heute zwei Etappen zu einer gemacht.
Leider war mir das Glück dann nicht mehr hold. Es war mir nicht möglich, eine Unterkunft zu finden. Es war bloß leider schon um 6 Uhr und der Weg führte steil den Berg hinauf.

Wunderschöne Aussicht, nur leider kein geeigneter Platz, um ein Zelt ordentlich aufzubauen. Da war kein Meter Platz neben dem Weg.
Ab halb 8 Uhr konnte ich dann nicht mehr wirklich darauf hoffen, was gescheites zu finden. Ich habe mich dann an einer halbwegs flachen Stelle in die Büsche geschlagen, Zelt irgendwie (so wie einer, der keine blasse Ahnung hat) aufgebaut und hoffe nun, dass es stehen bleibt und der stürmische Wind nachlässt.