Reno – off trail

Reno? Die Stadt des Glücksspieles? Genau! Nicht, dass ich pleite bin und Geld brauche. Nein! Ich komme auf dem Trail nicht wirklich weiter! Ich könnte noch 20 Meilen weiter gehen, dann ist Schluss. Wegen des großen Waldbrands vom vorigen Jahr ist der Trail gesperrt. Würde ich die 20 Meilen noch machen, käme ich nicht weiter. Da gibt es keine Straße mehr, wo man vielleicht mit Autostop wegkäme. Ich muss also den Bereich irgendwie umfahren. Erst mal bis Reno und dann weiter nordwärts.

Ich habe mich also nach der Pizza an die Straße gestellt und bin auch ziemlich schnell mitgenommen worden. Jedenfalls bis Truckee. Dann aber ging lange nichts, obwohl ich an der Rampe zum Highway stand und vorsichtshalber 2 Verkehrskegel zur Seite geräumt hatte, damit ein Auto anhalten kann. Dann endlich hat es doch geklappt und ich war halb 6 Uhr in Reno. Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass Autostop in Kalifornien verboten ist? Egal! Meine Chauffeure setzten mich jedenfalls Downtown (Stadtzentrum kann man das wirklich nicht nennen!) an einem Hotel mit Spielcasinos ab. Dort soll man günstig unterkommen und das Essen auch gut und preislich günstig sein.

Dadurch, dass ich hier in Nevada bin, ist das Automatenglücksspiel erlaubt. Lotto nicht! In Kalifornien ist es genau anders herum! Seltsam! Vielleicht erinnert ihr euch an die Bilder von South Lake Tahoe? Da standen doch auch so große Gebäude am Stadtrand. Was ich da noch nicht wusste, die Straße vor diesen Hotels ist die Staatengrenze zwischen Kalifornien und Nevada!

mal was Gesundes zum Abendessen

Was die Preise für das tolle Hotel und das Essen angeht, das war erstaunlicherweise wirklich nicht so schlimm! Das Geld wird woanders verdient! Naja, so ganz gesund war mein Essen dann doch nicht. Der Salat war mit Nachos garniert und Cola muss halt sein! Imagepflege (Dr. Cola) und Kalorien! Ist außerdem auch viel billiger als Bier!

Ein Kommentar zu „Reno – off trail

  1. Lieber Jörg, erstmal vielen Dank für die tollen Erinnerungsfotos an mein absolutes Lieblingsland. Wenn man denkt, schöner kann`s gar nicht werden, gib es immer noch eine Steigerung, freu dich drauf. Du schreibst zwar, dass du nicht der Sprinter unter den Hikern bist, gut so, aber insgesamt bist du schon sehr weit gekommen in der relativ kurzen Zeit, meine größte Anerkennung. Wir laufen in Gedanken weiter mit dir mit, auch wenn es real leider nur mit dem Finger auf der Landkarte ist.
    Wir grüßen dich vielmals aus dem heißen Vogtland,
    Reiner und Carmen

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