Lyckehuset – Landskrona

Vom heutigen Tag gibt es gar nicht so viel zu berichten.

Es war kühl, windig und je näher ich ans Meer kam, auch noch feuchter und salziger. Gemeint ist natürlich die Luft.

Nach einem kurzen Asphaltweg in der Siedlung, wo ich übernachtet habe, ging’s ab in und durch den Wald. Hätte ja schön sein können, aber es war sehr, sehr sandig. Das Gute war auf jeden Fall, dass man auf keinerlei Fahrzeuge Rücksicht nehmen musste, da die in weiter, weiter Ferne fuhren.

Dann ging’s auf der Landstraße – eher dirt road – weiter Richtung Barsebäck. Die Kirche war „natürlich“ verschlossen und eine Milchkanne mit Stempelinhalt unauffindbar.

Nun ja, ich glaube, bei den Dorfkirchen wird das wohl nichts, von wegen Stempeln. Wobei , gestern sah es da ja besser aus. In Landskrona in der großen Kirche, wird es schon klappen! Allerdings muss ich mich dafür heute ein wenig sputen, denn diese Kirche hat nur von 12 bis 16 Uhr geöffnet!

Auf meinem weiteren Weg kann ich nochmals das Meer riechen und sehen. Es geht aus diversen Radwegen durch diverse Orte. Alles nichts aufregendes.

Dann aber kam doch noch ein wenig zum Aufregen. Ich muss durch einen Golfplatz! Hier spürt man förmlich, dass man in eine andere Welt kommt. Das an sich ist ja nichts, was einen aufregen könnte, sondern: Der Golfplatz befindet sich inmitten eines Naturschutzgebietes! Da werden bestimmt von den umherspringenden Hasen, Rehen und Fasanen zusätzliche Hindernisse auf die Bahnen gebracht?!

Gegen 11 Uhr kam dann doch noch die Sonne raus und es wurde augenblicklich heftig warm. Tja, der Radweg ist halt asphaltiert. Auch dieser folgt, genauso wie mein Weg, dem Skåneleden, also dem Skåne-Weg. Es gibt sogar ab und an dafür ein Hinweisschild. Ganze drei Stück davon habe ich heute auf 25 Kilometern gesehen!

Allerdings sollte man diesen nicht blindlings folgen! Es gibt da mitunter immense Abweichungen von meiner Strecke.

Dann geht es wieder auf dem Fahrradweg neben einer großen und verkehrsreichen Straße in Richtung Landskrona.

Pünktlich um 13 Uhr stehe ich dann vor der Sophia Albertina Kirche, die tatsächlich geöffnet ist. Außer mir und einem übenden Organisten ist niemand da. Somit bleibt die entsprechende Stelle im Pilgerbuch leer. Dafür hatte ich aber ein sehr schönes Orgelkonzert ganz für mich alleine!

Auf dem Weg zu meiner heutigen Unterkunft besuche ich ich noch das Schloss und die Zitadelle von Landskrona. Das war’s dann auch schon mit Sehenswürdigkeiten. Ach halt, da ist ja noch der alte Wasserturm, der heute Wohnungen beherbergt.

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